Break-Out Phase – Session 21.04.2026 – PMI

Beispielprojekt zum Spielen

Testprojekt für die Session

Projektname

MediConnect RemoteCare

Kurzbeschreibung

Ein Krankenhausverbund mit drei Standorten führt eine digitale Plattform zur Telemonitoring-Betreuung von Herzinsuffizienzpatient:innen ein.
Die Lösung soll Vitaldaten aus vernetzten Geräten erfassen, Pflegekräfte und Ärzt:innen bei der Nachverfolgung unterstützen und auffällige Werte in einem Dashboard sichtbar machen.

Projektziel

Ziel ist es, die Nachsorge von Herzinsuffizienzpatient:innen zu verbessern, Wiedereinweisungen zu reduzieren und die Betreuung zwischen stationärem Aufenthalt und ambulanter Nachsorge besser zu koordinieren.

Projektphase

Das Projekt befindet sich in der Umsetzungsphase kurz vor dem Piloten.

Adressat des Statusberichts

Der Statusbericht ist für:

  • die Krankenhausleitung
  • die medizinische Fachbereichsleitung Kardiologie
  • die IT-Leitung
  • das Projekt-Sponsorenteam

Aktuelle Selbsteinschätzung

Der aktuelle Status wird intern als Gelb eingeschätzt.


Ausgangslage für die Statusanalyse

1. Ziele und Scope

Im Scope enthalten sind:

  • Einführung einer Telemonitoring-Plattform
  • Anbindung von Blutdruck- und Gewichtsdaten
  • Dashboard für behandelnde Teams
  • Alarmierung bei definierten Grenzwerten
  • Pilotbetrieb an einem Standort
  • Schulung von Pflege und Ärzt:innen

Nicht im ersten Scope enthalten:

  • Rollout auf alle drei Standorte
  • Integration zusätzlicher Wearables
  • vollautomatische Patientenkommunikation per App

Aktuelle Situation:
Die Ziele sind grundsätzlich klar, aber es gibt Diskussionen, ob bereits im Piloten eine zusätzliche Schnittstelle zum bestehenden KIS integriert werden soll. Das war ursprünglich nicht vorgesehen.


2. Zeitplan und Meilensteine

Geplanter Projektstart: Januar 2026
Geplanter Pilotstart: 15. Juli 2026
Geplanter Abschluss Pilotbewertung: 30. September 2026

Aktuelle Situation:

  • Fachkonzept abgeschlossen
  • Anbieter ausgewählt
  • Dashboard-Prototyp vorhanden
  • Datenschutz-Folgenabschätzung noch nicht final
  • KIS-Schnittstelle verzögert sich
  • Pilotstart ist aktuell um 3 Wochen gefährdet

3. Budget und Aufwand

Gesamtbudget: 480.000 EUR
Bisher verbraucht: 295.000 EUR

Aktuelle Situation:

  • Budget liegt aktuell leicht über Plan
  • Mehraufwand entstand durch zusätzliche Sicherheitsanforderungen und Workshops mit der Kardiologie
  • Noch keine finale Klarheit, ob die KIS-Schnittstelle im bestehenden Budget realisiert werden kann

4. Ressourcen und Kapazitäten

Projektteam:

  • 1 Projektleiterin
  • 1 Product Owner
  • 2 interne IT-Architekten
  • 1 Datenschutzbeauftragte anteilig
  • 1 klinische Fachvertreterin Kardiologie
  • externer Softwareanbieter
  • 1 Testmanager intern

Aktuelle Situation:

  • Fachbereich ist engagiert
  • IT-Ressourcen sind stark ausgelastet
  • Die klinische Fachvertreterin ist nur eingeschränkt verfügbar
  • Testmanagement ist unterbesetzt

5. Risiken und Abhängigkeiten

Wesentliche Risiken:

  • Verzögerung der Schnittstelle zum Krankenhausinformationssystem
  • offene Datenschutzfreigabe
  • unklare Verantwortlichkeit bei Alarmen außerhalb der Kernarbeitszeit
  • Akzeptanz im Pflegebereich noch nicht vollständig gesichert
  • Pilot könnte technisch starten, aber organisatorisch noch nicht belastbar sein

Abhängigkeiten:

  • IT-Sicherheitsfreigabe
  • Datenschutzprüfung
  • Freigabe des klinischen Alarmierungskonzepts
  • Verfügbarkeit des externen Anbieters für Anpassungen

6. Stakeholder und Entscheidungen

Wichtige Stakeholder:

  • Chefarzt Kardiologie
  • Pflegedienstleitung
  • IT-Leitung
  • Datenschutz
  • Medizinprodukte-/Qualitätsmanagement
  • Krankenhausleitung

Aktuelle Situation:

  • Die Krankenhausleitung unterstützt das Projekt
  • Der Fachbereich Kardiologie sieht hohen Nutzen
  • Pflege ist grundsätzlich offen, aber skeptisch wegen zusätzlicher Alarmbelastung
  • Es fehlt noch eine Entscheidung, ob Alarme nur tagsüber oder auch außerhalb der Dienstzeiten bearbeitet werden müssen

7. Delivery Confidence

Die fachliche Lösung wird positiv bewertet.
Die technische Basis ist weit fortgeschritten, aber es bestehen Zweifel, ob bis zum Pilotstart alle regulatorischen, organisatorischen und datenschutzrelevanten Punkte ausreichend geklärt sind.

Aktuelle Einschätzung:
Die Delivery Confidence ist mittel.


8. Nächste Schritte

Geplante nächste Schritte:

  • Finalisierung Datenschutz-Folgenabschätzung
  • Entscheidung zur KIS-Schnittstelle im Piloten
  • Definition des Alarmierungsprozesses
  • Durchführung eines integrierten Tests
  • Schulung der Pilotanwender:innen

Medizinische Zusatzaspekte für den Test

Da es sich um ein Projekt im medizinischen Bereich handelt, kann dein GPT hier zusätzlich prüfen:

Patientensicherheit

  • Was passiert, wenn ein kritischer Wert nicht rechtzeitig gesehen wird?
  • Wer trägt die Verantwortung für die Reaktion auf Alarme?
  • Gibt es definierte Eskalationswege?

Datenschutz

  • Es werden Gesundheitsdaten verarbeitet
  • Datenschutzprüfung läuft noch
  • Rollen- und Berechtigungskonzept ist in Arbeit

Regulatorik

  • Es ist noch nicht abschließend geklärt, ob einzelne Funktionen als medizinproduktnah eingestuft werden müssen
  • Qualitätsmanagement wurde eingebunden, aber noch nicht vollständig durch das Freigabeverfahren geführt

Validierung

  • Ein fachlicher Test des Dashboards wurde gemacht
  • Ein vollständiger End-to-End-Test mit realistischen Prozessketten steht noch aus

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