Beispielprojekt zum Spielen
Testprojekt für die Session
Projektname
MediConnect RemoteCare
Kurzbeschreibung
Ein Krankenhausverbund mit drei Standorten führt eine digitale Plattform zur Telemonitoring-Betreuung von Herzinsuffizienzpatient:innen ein.
Die Lösung soll Vitaldaten aus vernetzten Geräten erfassen, Pflegekräfte und Ärzt:innen bei der Nachverfolgung unterstützen und auffällige Werte in einem Dashboard sichtbar machen.
Projektziel
Ziel ist es, die Nachsorge von Herzinsuffizienzpatient:innen zu verbessern, Wiedereinweisungen zu reduzieren und die Betreuung zwischen stationärem Aufenthalt und ambulanter Nachsorge besser zu koordinieren.
Projektphase
Das Projekt befindet sich in der Umsetzungsphase kurz vor dem Piloten.
Adressat des Statusberichts
Der Statusbericht ist für:
- die Krankenhausleitung
- die medizinische Fachbereichsleitung Kardiologie
- die IT-Leitung
- das Projekt-Sponsorenteam
Aktuelle Selbsteinschätzung
Der aktuelle Status wird intern als Gelb eingeschätzt.
Ausgangslage für die Statusanalyse
1. Ziele und Scope
Im Scope enthalten sind:
- Einführung einer Telemonitoring-Plattform
- Anbindung von Blutdruck- und Gewichtsdaten
- Dashboard für behandelnde Teams
- Alarmierung bei definierten Grenzwerten
- Pilotbetrieb an einem Standort
- Schulung von Pflege und Ärzt:innen
Nicht im ersten Scope enthalten:
- Rollout auf alle drei Standorte
- Integration zusätzlicher Wearables
- vollautomatische Patientenkommunikation per App
Aktuelle Situation:
Die Ziele sind grundsätzlich klar, aber es gibt Diskussionen, ob bereits im Piloten eine zusätzliche Schnittstelle zum bestehenden KIS integriert werden soll. Das war ursprünglich nicht vorgesehen.
2. Zeitplan und Meilensteine
Geplanter Projektstart: Januar 2026
Geplanter Pilotstart: 15. Juli 2026
Geplanter Abschluss Pilotbewertung: 30. September 2026
Aktuelle Situation:
- Fachkonzept abgeschlossen
- Anbieter ausgewählt
- Dashboard-Prototyp vorhanden
- Datenschutz-Folgenabschätzung noch nicht final
- KIS-Schnittstelle verzögert sich
- Pilotstart ist aktuell um 3 Wochen gefährdet
3. Budget und Aufwand
Gesamtbudget: 480.000 EUR
Bisher verbraucht: 295.000 EUR
Aktuelle Situation:
- Budget liegt aktuell leicht über Plan
- Mehraufwand entstand durch zusätzliche Sicherheitsanforderungen und Workshops mit der Kardiologie
- Noch keine finale Klarheit, ob die KIS-Schnittstelle im bestehenden Budget realisiert werden kann
4. Ressourcen und Kapazitäten
Projektteam:
- 1 Projektleiterin
- 1 Product Owner
- 2 interne IT-Architekten
- 1 Datenschutzbeauftragte anteilig
- 1 klinische Fachvertreterin Kardiologie
- externer Softwareanbieter
- 1 Testmanager intern
Aktuelle Situation:
- Fachbereich ist engagiert
- IT-Ressourcen sind stark ausgelastet
- Die klinische Fachvertreterin ist nur eingeschränkt verfügbar
- Testmanagement ist unterbesetzt
5. Risiken und Abhängigkeiten
Wesentliche Risiken:
- Verzögerung der Schnittstelle zum Krankenhausinformationssystem
- offene Datenschutzfreigabe
- unklare Verantwortlichkeit bei Alarmen außerhalb der Kernarbeitszeit
- Akzeptanz im Pflegebereich noch nicht vollständig gesichert
- Pilot könnte technisch starten, aber organisatorisch noch nicht belastbar sein
Abhängigkeiten:
- IT-Sicherheitsfreigabe
- Datenschutzprüfung
- Freigabe des klinischen Alarmierungskonzepts
- Verfügbarkeit des externen Anbieters für Anpassungen
6. Stakeholder und Entscheidungen
Wichtige Stakeholder:
- Chefarzt Kardiologie
- Pflegedienstleitung
- IT-Leitung
- Datenschutz
- Medizinprodukte-/Qualitätsmanagement
- Krankenhausleitung
Aktuelle Situation:
- Die Krankenhausleitung unterstützt das Projekt
- Der Fachbereich Kardiologie sieht hohen Nutzen
- Pflege ist grundsätzlich offen, aber skeptisch wegen zusätzlicher Alarmbelastung
- Es fehlt noch eine Entscheidung, ob Alarme nur tagsüber oder auch außerhalb der Dienstzeiten bearbeitet werden müssen
7. Delivery Confidence
Die fachliche Lösung wird positiv bewertet.
Die technische Basis ist weit fortgeschritten, aber es bestehen Zweifel, ob bis zum Pilotstart alle regulatorischen, organisatorischen und datenschutzrelevanten Punkte ausreichend geklärt sind.
Aktuelle Einschätzung:
Die Delivery Confidence ist mittel.
8. Nächste Schritte
Geplante nächste Schritte:
- Finalisierung Datenschutz-Folgenabschätzung
- Entscheidung zur KIS-Schnittstelle im Piloten
- Definition des Alarmierungsprozesses
- Durchführung eines integrierten Tests
- Schulung der Pilotanwender:innen
Medizinische Zusatzaspekte für den Test
Da es sich um ein Projekt im medizinischen Bereich handelt, kann dein GPT hier zusätzlich prüfen:
Patientensicherheit
- Was passiert, wenn ein kritischer Wert nicht rechtzeitig gesehen wird?
- Wer trägt die Verantwortung für die Reaktion auf Alarme?
- Gibt es definierte Eskalationswege?
Datenschutz
- Es werden Gesundheitsdaten verarbeitet
- Datenschutzprüfung läuft noch
- Rollen- und Berechtigungskonzept ist in Arbeit
Regulatorik
- Es ist noch nicht abschließend geklärt, ob einzelne Funktionen als medizinproduktnah eingestuft werden müssen
- Qualitätsmanagement wurde eingebunden, aber noch nicht vollständig durch das Freigabeverfahren geführt
Validierung
- Ein fachlicher Test des Dashboards wurde gemacht
- Ein vollständiger End-to-End-Test mit realistischen Prozessketten steht noch aus